Lektion 3 Information der Schüler über Pandemien und andere globale Krisen entsprechend ihrem Entwicklungsstand
Es ist wichtig, dass Pädagog:innen die Schüler:innen (und ihre Eltern) über die Covid-19-Pandemie informieren, Fragen beantworten und ihnen helfen, ihre Sorgen zu verarbeiten. Wichtige Punkte können sein:
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Covid-19 ist eine Krankheit, die der Grippe ähnelt, aber viel seltener vorkommt; die meisten Menschen, die sich anstecken, werden nicht sehr krank -
Kinder und Jugendliche, die sich mit dem Virus infizieren, haben in der Regel nur leichte bis mittelschwere Symptome und erholen sich, ohne dass eine ärztliche Versorgung in einer Arztpraxis oder einem Krankenhaus erforderlich ist. -
Covid-19 kann sich leicht von Mensch zu Mensch ausbreiten, daher sind die Schulen geschlossen, um zu verhindern, dass viele Menschen auf einmal krank werden -
Wir wissen nicht, wann die Schulen wieder öffnen werden, aber wenn es soweit ist, werden die Schulmaterialien den Schüler:innen helfen, sich darauf einzustellen. Schüler:innen auf der ganzen Welt waren teilweise nicht in der Schule. -
Es ist normal, dass man verschiedene Gefühle gleichzeitig hat - aufgeregt, weil man nicht mehr in der Schule ist, traurig, weil man Lehrkräfte oder Freunde nicht mehr sieht, enttäuscht, weil Veranstaltungen ausfallen, besorgt, was als Nächstes passieren wird, gelangweilt zu Hause, besorgt über Verwandte
Wie man mit Kindern im Alter von 6 bis 12 Jahren spricht – Beachten Sie die folgenden Schlüsselpunkte:
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Kinder sollten die Möglichkeit haben, soziale Unterstützung zu erhalten - sie ist entscheidend, um schwierige Erfahrungen zu bewältigen. -
Wenn sie sich von sozialen Netzwerken abgeschnitten fühlen und Verwirrung, Stress, Sorgen und Enttäuschung erleben, ermutigen Sie sie, wenn möglich das Haus zu verlassen, um andere Mitglieder der Gemeinschaft zu sehen/zu treffen -
Möglichkeiten vorschlagen, wie man täglich mit Klassenkameraden, Freunden und Verwandten in Kontakt treten kann, z. B. durch Telefon- oder Videoanrufe, Briefe, E-Mails oder Textnachrichten -
Bestätigen Sie ihre Emotionen - es ist normal, dass sie während der Pandemie übermäßig viel Energie haben, häufig weinen oder Trennungsangst haben. Wenn diese Probleme länger als 2 Wochen andauern, informieren Sie die Familie -
Lassen Sie sie Fragen stellen -
Die Verbindung, die sie jetzt mit Millionen von Kindern auf der ganzen Welt teilen, ist beeindruckend. Sie sitzen wirklich alle im selben Boot, und dieser Moment wird in die Geschichtsbücher eingehen.
Wie man mit Jugendlichen im Alter von 12 bis 18 Jahren spricht – Beachten Sie die folgenden Schlüsselpunkte:
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Ermutigen Sie die Schüler:innen, Verbindungen zu ihrem sozialen Netzwerk aufrechtzuerhalten - es ist wichtig, täglich mit Gleichaltrigen und der Familie in Kontakt zu bleiben. -
Versichern Sie ihnen, dass es normal ist, sich nur schwer konzentrieren zu können, zu vermissen, wie es früher war, traurig zu sein, weil man niemanden sieht, sich Sorgen um Angehörige zu machen, enttäuscht zu sein, weil Veranstaltungen abgesagt wurden, sich zu langweilen und einsam zu sein. -
Besprechen Sie, wie Sie sich um sich selbst kümmern können: Es ist wichtig, eine Struktur in Ihren Tag zu bekommen. Zu wissen, wie der Tag ablaufen wird, kann helfen, ihn leichter zu bewältigen -
Aktiv zu bleiben ist eine der wirksamsten Methoden, um in dieser unsicheren Zeit geistig gesund zu bleiben und mit Sorgen, Traurigkeit und Isolation fertig zu werden -
Nehmen Sie sich Zeit für geistige Erholung - schon 5 Minuten Entspannungsübungen pro Tag können helfen, Stress abzubauen, die Konzentration zu steigern und den Schlaf zu verbessern.
Umgang mit besorgten Gedanken
- Wenn wir unter Stress stehen, hat unser Gehirn oft mehr besorgte Gedanken als sonst. Vielleicht bemerken Sie, dass Ihre Gedanken rasen oder sich an Kleinigkeiten festbeißen, die Sie vorher nicht beunruhigt haben. Viele besorgte Gedanken können dazu führen, dass man sich nervös, unruhig und gereizt fühlt
- Wenn wir mit Stress oder Ungewissheit konfrontiert werden, konzentriert sich unser Gehirn auf die Warnzeichen der Gefahr. Diese „Kampf-, Flucht-“ oder „Erstarrungs“-Reaktion lässt unseren Herzschlag ansteigen und sorgt dafür, dass wir uns unwohl und angespannt fühlen. Eine Möglichkeit, sich besser zu fühlen, besteht darin, die Quelle unserer Angst zu erkennen und sich durch sorgfältiges Nachdenken wieder zu beruhigen. Sie können den Schüler:innen helfen, besorgte Gedanken zu erkennen und sich stattdessen auf positivere, hilfreichere Gedanken zu konzentrieren – unten eine Tabelle mit Beispielen für besorgte Gedanken und wie man auf sie reagieren kann
